„Unpolitisch bis zum Endsieg“ – Studentische Verbindungen als Ausdruck deutscher Normalität

Im Gegensatz zu anderen Städten, wie z.B. Gießen, oder Marburg, bekommt man im schönen Frankfurt Burschenschafter oder Angehörige anderer Verbindungen relativ selten zu Gesicht. Aber wie in allen Universitätsstädten tummeln sich auch hier zahlreiche verschiedene Verbindungen und damit auch ihre Mitglieder.

Mit der vorliegenden Broschüre wollen wir versuchen, einen Einblick in das Universum der studentischen Verbindungen zu geben. Wir wollen euch die vielfältigen unterschiedlichen Verbindungen, ihre Geschichte und ihre Traditionen vorstellen. An wenigen ausgewählten Beispielen versuchen wir dann, die Spitze des Eisberges der Aktivitäten von Verbindungen und die unübersichtlichen Verstrickungen der Verbindungen unter einander klar zu machen, gleichzeitig wollen wir noch mal zeigen: Burschenschaft ist nicht gleich Turnerschaft ist nicht gleich Sängerschaft etc. pp.

Nicht ganz so einfach haben wir es uns mit dem ideologiekritischen Part dieser Broschüre gemacht. Abweichend von vielen anderen Argumentationen, die in der Kritik von Verbindungen verwand werden, ist es für uns nicht von erster Priorität, allen Verbindungsangehörigen nachzuweisen, dass sie 100% Nazi sind. Vielmehr ist es uns wichtig darauf hinzuweisen, dass sie nicht Nazi sein müssen, um abscheulich zu sein,
sondern in ihrer Normalität mithin schon zahlreiche Gründe und Anlässe dafür bieten, sie zu kritisieren und anzugreifen. Aber lest einfach selbst…

Zu Guter Letzt haben wir noch ein Verbindungs-ABC – ohne dass man sich in der Sprache der Verbindungen nur schwer zurechtfindet – und eine Liste der Frankfurter Verbindungen und ihre Adressen angefügt.

„Unpolitisch bis zum Endsieg“ – Studentische Verbindungen als Ausdruck deutscher Normalität